Keynote ist das Programm, das Mac-User üblicherweise nutzen, wenn sie eine Präsentation erstellen. Was sich auf den ersten Blick nach einer recht einfachen Software anhört, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ein mächtiges und gut durchdachtes Tool, das nicht nur exzellente Präsentationen erlaubt, sondern außerdem mit einer Unzahl von Vorlagen aufwartet, die den Spaß an der Erstellung von Präsentation wesentlich steigern. Auffällig ist zunächst einerseits die große Auswahl an Vorlagen – die sich übrigens über Drittanbieter sogar noch ergänzen lassen. Weiter aber wartet Keynote am Mac mit sehr intelligenten Tools und besonders modern und gestalteten Designmöglichkeiten auf, die um ein Vielfaches die Möglichkeiten des ehemaligen Marktführers Microsoft überschreiten. Apple bewirbt das App nicht ganz zu unrecht als Publikumsmagnet. Man merkt dem Programm an, dass sich die Apple-Entwickler viel Zeit genommen haben und sich außerdem grundsätzliche Fragen gestellt zu haben scheinen, was man für eine Präsentation benötigt – und was nicht. Ihre Antwort lässt sich mehr als sehen. Herausgekommen ist ein Programm, das den Nutzer nicht nur in seiner Arbeit unterstützt, sondern besonders pointiert mit kunterbunten und skurrilen Grafiken, unsäglichen Cliparts und Hintergründen aufräumt, die man so am Mac nun mal einfach nicht findet. Der Nutzer kommt weder in die Verlegenheit noch in Gefahr die von Powerpoint bekannten und recht gewöhnungsbedürftigen Hintergründe und Vorlagen zu verwenden – und dafür gebührt den Entwicklern und Designern uneingeschränkter Dank. Damit sich aber die Mac-Nutzer, die noch Powerpoint kennen, zurechtfinden, bietet das Programm bekannte Übergänge sowie Arbeitsprinzipien eines typischen Präsentationsprogramms – um ein Vielfaches aufgeräumter und logischer als beim Mitbewerber.
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